Am 15. und 16. März fand in Orenburg das gemeinsame Treffen von interregionalen Koordinierungsräten der Deutschen des Urals, der Wolga-Region und Südrusslands statt.
Orenburg ist Geburtsort der Koordinierungsräte, die hier im Jahr 2007 entstanden. Auch hier, im Jahr 2019, beschlossen Vertreter der Koordinierungsräte, die Selbstorganisation der Russlanddeutschen interregional zu entwickeln.
Diese Entscheidung wurde sicherlich durch die Tatsache gefördert, dass die vier Regionen des Urals (Udmurtische Republik, Gebiete Perm, Swerdlowsk und Tscheljabinsk), an die Regionen des Wolgagebiets und des Südens Russlands grenzen. Es geht aber nicht nur um gemeinsame Grenzen, sondern auch um gemeinsame Projekte. So haben letztes Jahr die Kunstkollektive der Region Orenburg am Festival der deutschen Kultur des Urals und die deutsche Jugend Tatarstans an den Jugendprojekten der Deutschen der Udmurtischen Republik teilgenommen. Vertreter des Urals sind ständige Teilnehmer der Projekte im Wolgagebiet.
Das Hauptziel des Treffens war die Planung gemeinsamer Projekte in verschiedenen Bereichen – Sprache, Jugend, Wissenschaft. Es wurde die Entscheidung getroffen, ein gemeinsames ethnokulturelles Jugendlager in der Wolga-Region durchzuführen.
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Den Teilnehmern der Sitzung wurde ein Informations- und Methodenbuch über die Organisation von Deutschclubs für Vorschulkinder und Schüler im Ural präsentiert. Die Vertreter der Region Wolga teilten ihre Erfahrungen bei der Organisation von Sprachwettbewerben für Kinder mit.
Mehrere Projekte wurden von Aktivisten der Jugendorganisationen vorgeschlagen – von deutschen Theaterstücken bis zu einem gemeinsamen Kunstlabor. Im April laden die Bewohner von Magnitogorsk Gäste aus der Wolga-Region zu ihrem Festival deutscher Musik ein. Viel Aufmerksamkeit wurde der Informationsarbeit der gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen sowie der gemeinsamen Vorbereitung und Durchführung der Internationalen wissenschaftlichen Konferenz in Jekaterinburg gewidmet. Die Themen der Konferenz sind das 30-jährige Entstehen der Gesellschaft der Sowjetdeutschen „Wiedergeburt“ und das 100-jährige Jubiläum ihres Gründers aus Nizhnij Tagil Iwan Kronewald. Die Konferenz findet im November 2019 in Jekaterinburg statt und wird im Jelzin-Zentrum eröffnet.
An der Sitzung nahmen Vizepräsidentin der Föderalen national-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen Faina Glasunowa, stellvertretende Vorsitzende des Jugendrings der Russlanddeutschen Anastasija Plotnikowa und Leiter der Abteilung der Regionalprogramme des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur Maxim Mitin teil.
Zum Abschluss äußerten alle Teilnehmer die Hoffnung, dass die weitere Entwicklung der gemeinsamen Aktivitäten der Koordinierungsräte zum Ausbau der neuen Verbindungen der deutschen Selbstorganisation in verschiedenen Regionen, insbesondere in den Grenzgebieten, beitragen wird.
Weitere Fotos vom Treffen finden Sie hier.
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